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PATINNEN UND PATEN

Der Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“ wird von einer Vielzahl prominenter Patinnen und Paten aus den Bereichen Film, Fernsehen und Musik auf unterschiedliche Weisen unterstützt.

Banda Internationale

Die Brassband "Banda Comunale" macht seit über 15 Jahren in Dresden Musik. Sie bedienen sich ungehemmt am Kulturgut vermeintlich fremder Länder und Völker. Das Repertoire enthält zum großen Teil Musik aus den Krisenregionen der Welt: Nordafrika, Balkan, Naher Osten, Kolumbien, West-, Ost- und Zentralafrika, Osteuropa. Nach über 40 Konzerten gegen PEGIDA und für geflüchtete Menschen in Erstaufnahmeeinrichtungen in Dresden und Umgebung starteten sie 2015 das Projekt "Banda Internationale“ mit geflüchteten Musikern in Dresden aus dem sich mittlerweile eine feste Band entwickelt hat. Das fast 20-köpfige Kollektiv mit Musikern aus Syrien, Palästina, Iran und dem Irak hat seitdem zahlreiche Preise gewonnen und mehr als 300 Konzerte in Dresden, in Sachsen und Deutschland gespielt. Großes, gemeinsames Ziel war es Heimatmusik neu zu interpretieren, Herzen zu öffnen, Vorurteile und Ressentiments abzubauen und zur Verständigung zwischen neuen und alteingesessenen Sachsen, Deutschen, Europäern beizutragen.

Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit Musikern aus vielen unterschiedlichen Kulturen und auch der in den letzten zwei Jahren gesammelten Erfahrungen mit interkultureller, musikpädagogischer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, hat die Band 2018 eine Reise in das Herkunftsland eines ihrer Musiker unternommen und zahlreiche Schulen und Bildungseinrichtungen in Burkina Faso besucht. Gemeinsam mit Ezékiel Wendtoin, dem Sänger der Band und Gewinner des Afrika-Sonderpreises des Song Contests 2015, plant die Band derzeit den Bau einer Schule in Ouagadougou.

Cassandra Steen

Cassandra Steen trat erstmalig als Duettpartnerin von Freundeskreis und unvergleichliche Gänsehautstimme von Glashaus in Erscheinung und war seitdem auf unzähligen gefeierten Kollaborationen mit hochkarätigen nationalen und internationalen Acts zu hören. Mit ihrem prämierten Album „Darum leben wir“, aus dem auch der Superhit „Stadt (feat. Adel Tawil)“ hervorging, schaffte sie 2009 den endgültigen Durchbruch als Solokünstlerin.

Seitdem folgten wichtige Nominierungen wie der World Music Award, der MTV Europe Music Award, der Comet und die 1Live Krone. Für ihr 2011 veröffentlichtes Album „Mir so nah“ wurde Cassandra Steen schließlich mit dem ECHO als „Beste Künstlerin national“ ausgezeichnet. Mit Tim Bendzko entstand zwei Jahre später die mit fünffach Gold ausgezeichnet Single „Unter die Haut“. 2017 veröffentlichte Cassandra Steen mit ihrer Band Glashaus nach über 10 Jahren wieder ein neues Album mit dem Titel „Kraft“, worauf ausverkaufte Deutschlandtouren folgten. Im Februar 2019 ging die dritte Erweiterung der Tour zu Ende.

Ees

EES, mit bürgerlichem Namen Eric Sell, ist ein namibischer Musiker und Musikproduzent deutscher Abstammung. In seinen Songs, die er selbst als „NAM Flava Music“ bezeichnet, mixt er Elemente aus Kwaito, Afro-Pop, Reggae und Hip-Hop. Um die moderne namibische Musik in den deutschsprachigen Ländern bekannter zu machen, zog EES nach einer Zwischenstation in Kapstadt 2004 nach Köln.

Auf dem afrikanischen Kontinent wurde EES‘ Musik bereits mit mehreren hochrangigen Preisen ausgezeichnet: So gewann er den „Listener Choice Award“ bei den MTV Africa Music Awards 2009 und 2012 zusammen mit Mandoza den „Channel O Africa Music Video Award“ für das Lied Ayoba, eine der wichtigsten musikalischen Auszeichnungen in Afrika.

In Deutschland war EES unter anderem mit zwei Songs zur Fußball-WM 2010 zu hören: „Again ‘n Again“, dem offiziellen WM-Song von BILD Online und „Hands Up“, dem offiziellen WM-Song des Radiosenders WDR 2. Mit der Yes-Ja!-Band ging EES außerdem bei "X Factor" 2018 in Deutschland als Sieger hervor.

Graf Fidi

„Mehr Menschen mit Behinderungen müssen in der Öffentlichkeit und im Rampenlicht zu sehen sein. Denn nur, wenn Vielfalt vorgelebt wird, kann eine vielfältige, offene Gesellschaft wachsen.“ Dafür setzt sich Graf Fidi ein – als Rapper, Sozialarbeiter und Diskutant auf verschiedenen Bühnen rund um das Thema Inklusion.

Geboren mit einer Gehbehinderung und sechs Fingern meistert der Rapper und Inklusionsbotschafter seinen Job und seine Leidenschaft – die Musik. Sein Motto dabei: „Ich mach das mit links!“ Er beweist, dass man trotz körperlicher Einschränkungen alles wollen kann.

Fidi engagiert sich gegen Diskriminierung und für Inklusion und Barrierefreiheit. Auch wenn er sich als Sprachrohr für Menschen mit Behinderungen versteht und Inklusion auf und hinter der Bühne lebt, ist sein musikalisches Repertoire vielseitig und nicht nur auf seine Behinderung fokussiert. In erster Linie verbreitet seine Musik richtig gute Laune und hin und wieder zieht er sich gerne auch mal selbst verbal durch den Kakao. Denn: „es ist normal, verschieden zu sein!“

Jamie-Lee

Seit Ihrem überragenden Erfolg bei „The Voice of Germany“ in 2015 hat sich für Jamie-Lee viel getan: sie trat vor 200 Millionen Fernsehzuschauern beim Eurovision Song Contest auf, ihr erstes Album „Berlin“ wurde veröffentlicht und dann wurde sie nun noch für den Deutschen Musikpreis ECHO in der Kategorie "Künstlerin Pop National" nominiert.

Die Sängerin aus Hannover nimmt sich selbst nicht allzu ernst und fühlt sich im Rampenlicht wohl. Aber Jamie-Lee hat auch eine andere Seite, wie sie sagt: „Ich bin ein emotionaler Mensch. Ich wirke manchmal vielleicht ein wenig frech oder laut, aber ich bin auch eine sehr nachdenkliche Person.“ Das zeigt auch ihr mystisch-getragener Hit-Song „Ghost“, der im Radio rauf und runter lief und bereits insgesamt 20 Millionen Klicks auf Youtube hat.

Jamie-Lee war für den Sender Toggo aktiv und hat für die Disney Serie „Spirit“ den deutschen Titelsong aufgenommen. Diese Version ist mit fast 8 Mio Klicks erfolgreicher als das US Original. Aufgrund dieser Erfahrung hat sie die Freude daran gefunden deutsch zu singen. Aktuell arbeitet Jamie- Lee an neuen Songs im Studio auf Deutsch. Sie schreibt ihre Texte und die Musik, kann sich so ganz einbringen und ihre ganze Persönlichkeit zum Ausdruck bringen.

Jamie-Lee lebt vegan und ist überzeugte Tierschützerin.

Jess

Jess genießt vor allem unter den 10-15-Jährigen in Deutschland einen hohen Bekanntheitsgrad, wie ihre große Fanbase eindrucksvoll belegt. Seit 2010 moderiert sie gemeinsam mit Ben das Jugendmagazin KiKA LIVE und ist von Montag bis Donnerstag um 20 Uhr im Kinderkanal von ARD und ZDF zu sehen. Zur Zeit moderiert sie außerdem noch den Tigerentenclub (KiKA, ARD). Des Weiteren präsentiert sie verschiedene Live-Veranstaltungen für das Goethe Institut, die Zeitstiftung, das Jugendfestival Courage und das VW Partnerschulfest.

Jess spricht fließend Englisch und Spanisch. Das Tanzen liebt sie so sehr, dass sie eine Zeit lang sogar in einer eigenen Tanzgruppe aktiv war.

Johanna Klum

Johanna Klum gehört zu den sympathischsten Gesichtern der jungen Fernsehunterhaltung. Einen Namen hat sie sich als Moderatorin des preisgekrönten ProSieben-Formats “Elton vs. Simon” gemacht. An der Seite von Stefan Raab präsentierte sie den “Bundesvision Song Contest” (ProSieben). Sie moderierte die „SuperKids“ (SAT.1) und die mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnete Tanzshow „Got to Dance“ (ProSieben). Seit 2010 ist sie die Moderatorin der ZDF/KIKA-Produktion “Dein Song”.

Soziales Engagement spielt für Johanna ebenfalls eine wichtige Rolle. So ist sie regelmäßig für verschiedene Projekte tätig, wie z.B. den Verein “Junge Helden", der über Organspende aufklärt.

Joyce Candido

Joyce Candido ist eine der beeindruckendsten Samba- und MPB Sängerinnen der neuen Generation. Sie wurde vor über fünfzehn Jahren von Chico Buarque entdeckt und brachte seitdem drei hochkarätige und sehr erfolgreiche Alben heraus. Den großen Durchbruch schaffte sie 2006 mit einer herausragenden Show im Teatro Rival, die mehrere Tage aufgeführt und von Bibi Ferreira dirigiert wurde.

In Brasilien ist sie regelmäßig Gast der großen Musik-TV Produktionen. Auch außerhalb des Landes ist die charismatische Sängerin präsent. So erhielt sie 2017 beim Press Award in Japan den Preis Musikbotschafterin des Landes. Ihre Alben hat sie in mehreren ausgedehnten Tourneen in Europa und Nordamerika präsentiert. Beim Over the Border Festival 2019 teilte sie sich die Bühne mit der Fado-Sängerin Cuca Roseta, wo sie ein vielumjubeltes Konzert gab. In Rio de Janeiro verkörpert sie die neuen Kompositionen des Bossa Novas und hat insbesondere beim jüngeren Publikum eine große Fangemeinde.

KAFVKA

KAFVKA ist eine junge Band aus Berlin-Lichtenberg, die Rap und Punk mit politischen Überzeugungen und klaren Ansagen vereint. Das KAFVKA-Debut-Album „Hände Hoch!“ erschien im April 2016, und katapultierte die Band sofort auf einige der größten LIVE-Bühnen Deutschlands. Sie rockten unter anderem beim Open Flair, beim Taubertal-Festival und sogar bei Rock im Park. Im Jahr danach spielten sie bereits vor 10.000 begeisterten Zuschauern als Vorband der Toten Hosen. Ihr LIVE-Motto kann mit einem Wort festgehalten werden: Abriss!

2018 erschien KAFVKAs zweites Album „2084“. Viele Songs von KAFVKA sind direkte Appelle an die Menschen, den Ernst der Zeit zu erkennen, Verantwortung zu übernehmen und entsprechend zu handeln. Der Track „Alle hassen Nazis“ ist der erfolgreichste Song in der Bandgeschichte. Schonungslos kommentieren KAFVKA die aktuelle politische Lage und richten sich an jeden Einzelnen, um Verantwortung für die aktuellen Geschehnisse zu übernehmen und entsprechend zu handeln. Der Band ist es jedoch dabei wichtig, nicht eine Zeigefinger-Attitüde an den Tag zu legen, sondern das vorzuleben, was sie meinen. Der Merch der Band besteht mittlerweile etwa allein aus Second Hand oder Fair Trade-Produkten und Sänger Jonas ist Mitbegründer der Plattform FLÜCHTLINGE WILLKOMMEN, mittels derer geflüchteten Menschen das Zusammenleben mit bereits bestehenden Wohngemeinschaften ermöglicht wird.

Karyna Gomes

Karyna Gomes kommt zwar aus Guinea-Bissau, ihre Karriere startete aber im Gospelchor „Rejoicing Mass Choir“ in der brasilianischen Metropole São Paulo. Einmal zurück in ihrer Heimat, schloss sie sich der traditionsreichen und revolutionären Band „Super Mama Djombo“ an. 2014 begann Karyna mit ihrem Album „Mindjer“ ihre Solokarriere, ein zweites Album ist in Vorbereitung. Seitdem gehört sie zu den ganz großen Stimmen ihres Landes. Gekonnt vereint sie Afrika, Europa und Lateinamerika in ihrer Musik und feiert mit ihrer unglaublichen Bühnenpräsenz ausverkaufte Konzerte in Lissabon und Bissau.

Sie wuchs mit traditionellen Rhythmen auf, und ihre Musik wurde von ihrem Leben auf drei Kontinenten - Afrika, Lateinamerika und Europa - beeinflusst. In ihren Liedern spricht sie drängende soziale Themen wie Zwangsmigration an. Bei ihrem zweiten Deutschland-Aufenthalt eröffnete sie mit einer eigens für dieses Projekt zusammengesetzten Band das 4. Over the Border Festival im Forum der Bundeskunsthalle in Bonn.

Mathea

Mit ihrer ungeschönten Ehrlichkeit trifft Mathea einen Nerv bei ihren Fans: In kürzester Zeit schaffte sie mit ihrer Debütsingle „2x“ den Durchbruch an die Spitze der österreichischen Singlecharts und eroberte damit alle großen Plattformen im Netz. Mit viel Selbstbewusstsein und schonungsloser Offenheit bleibt Mathea ihren eigenen Erfahrungen stets treu und schafft so über ihre Texte eine echte Verbindung zu ihren Hörerinnen und Hörern. Kombiniert mit ihrer Stimme, die spielend die Balance zwischen Power und Verletzlichkeit hält, entsteht ein unverkennbarer Sound, der mit Flow und Attitude im Ohr bleibt.

2019 geht es für sie mit frischem Material auf ihre erste Tour.

Mu Mbana

Sänger, Poet, Komponist, Multi-Instrumentalist – Mu Mbana ist all von denen. Er wurde auf der Insel Bolama, in Guinea-Bissau geboren. Der mehrfach ausgezeichnete Musiker hat in Barcelona seine neue Heimat gefunden. Begleitet von seinem Simbi, entführt uns seine Stimme an einen magischen Ort. Die Musik von Mû besteht aus speziellen Momenten und ihrer Verbindung. Sie vereint in besonderer Weise die traditionelle afrikanische Musikkultur ab dem dritten Jahrhundert, das Spielen von unterschiedlichsten Streichintstrumenten der westafrikanischen Jäger, spannende Jazz-Improvisationen sowie die endlose musikalische Vielfalt von Guinea-Bissau.

Auf dem diesjährigen Over the Border Festival hat er eindrucksvoll bewiesen, wie junge Musiker nur durch das Gehör musikalisch interagieren. In zwei aufeinander folgenden Workshops hat er den Schülerinnen und Schülern der Bonn International School (BIS) Vokalharmonie und afrikanische Saiteninstrumente nähergebracht. Zu seinem Konzert in der Agora Lounge der Schule lud er spontan zu einer Reunion der Kölner Kultformation Dunjabele ein und band zwei BIS-Schüler in sein Programm ein.

Niko Hüls

Niko Hüls ist ein bekannter Hip-Hop-Journalist aus Hamburg. Seit 2000 aktiv als Journalist übernahm er im Jahr 2009 BACKSPIN, das älteste, noch bestehende Hip-Hop-Magazin. Er wird für seine einzigartigen Interviews, die kritisch, aber persönlich sind von Künstlern und Zuschauern geschätzt. So hatte er über die Jahre ganz Rap-Deutschland, von Alligatoah bis Sido im Interview. Der Hamburger kennt den musikalischen Zeitgeist und weiß, was Musik benötigt, um herauszustechen und erfolgreich zu sein. Man trifft ihn auf Festivals im Einsatz für Hip-Hop, als Markenbotschafter für Viva con Agua oder im Fußballstadion.

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