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Brightness - "SING"
Brightness - "SING"

20210722


Songtext: SING
von Brightness

Ich ging letztens durch die Stadt und konnt's wieder nicht fassen
So wenig Menschlichkeit zwischen all den Menschenmassen
Jemand sitzt auf der Straße, andere gehen stur vorbei
Denn alle Ausreden wären vergebens, würden sie sich die Zeit nehmen
Den Menschen dort als Mensch zu sehen

Sag mal wundert's dich denn nicht, dass mehr Häuser leer, als Leute auf der Straße stehen?
Warum wundert es dich nicht, dass es so viel Essen gibt, während Leute an Hunger zu Grunde gehen
Ja, ein Eimer voller Brot wird einfach weggeschmissen
Da sind Leute in der Not, doch die dürfen es nicht essen
Kapitalistisches Prinzip: Du ziehst Profit daraus, erstmal zu verhindern,
Dass jemand bekommt was er braucht

Eigentum hat so den meisten ihre Grundlagen genommen
Zu nem Zeitpunkt da waren sie noch nicht mal auf die Welt gekommen
Sag mir welchen Sinn soll's haben, dass jemand aus nem Haus, das sie nicht gebraucht
Leute aussperren kann, von denen was für's Wohnen verlangen?
Wenn sie's nicht haben, kommt ne Gewalt und schmeißt sie raus
Sie erfrieren vorm leeren Haus, weil's ner Person die's selbst nicht braucht gehört
Es wird zweckentfremdet, verschwendet, so entsteht künstlich Knappheit
Weil man Güter nach Vermögen statt nach Bedürfnissen verteilt
Du hast es einfach akzeptiert, der Glaube dran wurd antrainiert, doch hör:
Da klopft was Neues an bei dir, komm schon öffne deine Tür und

Sing, sing, sing, sing zu diesem Lied 
Spring, spring, spring, spring zu diesem Beat
Und schwing, schwing, schwing dein Weltbild herum
Und dreh es auf den Kopf bis alle Ignoranz heraustropft
Sing, sing, sing, sing zu diesem Lied 
Spring, spring, spring, spring zu diesem Beat
Und schwing, schwing, schwing dein Weltbild herum
Und dreh es auf den Kopf bis alle Ignoranz heraustropft

Irgendwann kam ich zu nem Stand
Da waren Tiere, und diese Tiere waren verbrannt
Ein Mann nahm sie auf die Hand um sie zu essen, der Verkäufer rief: 
„Was wir hier tun und lassen, liegt in unserem Ermessen!“
Wie säh denn dein Ermessen aus, säße das Tier da neben dir
Am Leben noch, würdst du wirklich denken „mmmh, den gönn ich mir“?
Davon unabhängig, sobald andere drunter leiden
Ist es lang nicht mehr persönlich für Gewohntes zu entscheiden...

Gewohnheiten; was du glaubst, dass du's brauchst, was du machst,
Hast du darüber schonmal nachgedacht?
Das System bei dem du einfach mitmachst
Es wurd dir halt so beigebracht
Warum glaubst du was du glaubst, warum machst du was du machst?
Hast du schonmal den Sinn all dessen hinterfragt?
Warum glaubst du, was du glaubst, warum machst du was du machst?
Ist wirklich wichtig, dass du's hinterfragst

Denn die meisten Grausamkeiten verursacht die Unbedachtheit netter Leute
Und du triffst jeden Tag die Wahl, was zu ändern oder fortzufahren wie heute
Dein Alltag hat Konsequenzen, also mach dir bewusst
Was dein Handeln und Entscheiden für die Welt bedeutet

Sing, sing, sing, sing zu diesem Lied 
Spring, spring, spring, spring zu diesem Beat
Und schwing, schwing, schwing dein Weltbild herum
Und dreh es auf den Kopf bis alle Ignoranz heraus

...sie ist eingesperrt in nem Raum mit schlechter Luft
Und sie näht, und sie näht, ist erschöpft, doch sie näht unter wirtschaftlichem Zwang deine Kluft
Hat keine andere Option, weil alles anderen gehört 
Als für die zu schuften, am Ende steht dann ein Geldschein
Das Geld wahrt den Schein das hier wäre keine Sklaverei
Ein junger Mann auf der Suche nach nem besseren Leben
Doch gegebene Regeln blockieren sichere Wege
Also ins Boot, so der Plan, dann die Familie unterstützen
Doch der Tod wartet da, wo Leute fiktive Grenzen „schützen“

Aber die Würde des Menschen!... ja, ja, netter Plan
Ist ein Mensch denn nur, wer sich ausweisen kann?
Die Würde des Menschen!... bla, bla, wunderbar
Doch gewohnte Wirtschaftsweisen sind halt unantastbarer

Sing, sing, sing, sing zu diesem Lied 
Spring, spring, spring, spring zu diesem Beat
Und schwing, schwing, schwing dein Weltbild herum
Und dreh es auf den Kopf bis alle Ignoranz heraustropft

Sing, sing, sing, sing zu diesem Lied 
Spring, spring, spring, spring zu diesem Beat
Und schwing, schwing, schwing dein Weltbild herum
Und dreh es auf den Kopf bis alle Ignoranz heraustropft

Mach dich frei vom gewohnten System
Musst nur den Kopf herausnehmen
Dein Herz war nie drin