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Einen Song aufnehmen – Erste Schritte

In dem Video „Benutzeroberfläche der App Garage Band“ erhältst du einen Überblick über den Aufbau der App. Die ersten Schritte für die Aufnahme mit „Garage Band“ haben wir im nächsten Video zusammengefasst.

Benutzeroberfläche der App Garage Band
Aufnehmen mit Garage Band
Aufnehmen mit einem Audio Interface

Bei der Arbeit mit Apps kann man die virtuellen App-(Musik-)Instrumente direkt auf dem Touchscreen des Smartphones oder Tablets spielen und aufnehmen. Man kann sie aber auch über ein Keyboard einspielen, das über einen USB- oder Bluetooth-Midi-Anschluss verfügt.

Für die Aufnahme von Instrumenten mit einem Mikrofon sollte unbedingt ein Kopfhörer verwendet werden. So kannst du die bereits aufgenommenen Spuren während der Aufnahme hören, ohne dass sie über das Mikrofon auf der neuen Spur im Hintergrund noch einmal aufgenommen werden.

Die meisten eingebauten Mikrofone in Smartphones und Tablets haben heute eine ausreichende Aufnahmequalität. Professioneller wird es mit einem guten externen Mikrofon, das man mit Hilfe eines Audio Interfaces an Computer, Tablet oder Smartphone anschließen kann. Gut geeignet ist z.B. ein Großmembran-Kondensator-Mikrofon (im Handel ab ca. 50 Euro erhältlich). Der dazugehörige Popp-Schutz sorgt dafür, dass man keine unerwünschten Luftgeräusche aufnimmt.

Wie die Aufnahme mit einem Audio Interface und der Garage Band App funktioniert, zeigt das letzte der drei Videos über diesem Text.


Manchmal hat man Probleme mit der „Latenz“. Das bedeutet, dass man beim Aufnehmen das, was man spielt, erst verzögert hört. Dies lässt sich bei einigen Android-Apps beheben, indem man einen „Low Latency Driver“ auswählt. Außerdem kann man die Latenz verringern, indem man in den Audio-Einstellungen der Programme die „Buffersize“ zum Einspielen möglichst klein einstellt. Später bei der Bearbeitung mit Effekten solltest du die Buffersize dann möglichst groß einstellen. Tipps dazu, wie du die Latenz bei Windows-PCs vermeidest, findest du auf dieser Seite.
 

Text: Tobias Rotsch